Versicherungsmakler Arzt – Wo Sie als Arzt/Ärztin einen Profi brauchen

Gerade Ärzte wissen sehr genau, wie wichtig eine Spezialisierung ist, während die meisten Menschen einen Viszeralchirurgen nicht vom Gynäkologen unterscheiden können. Allein schon durch die Notwendigkeit der Facharztausbildung wird im Arztberuf sehr klar dokumentiert, wie viel Wertschätzung speziellen Kenntnissen und Fähigkeiten völlig zu Recht entgegen gebracht wird.

Im Artikel Medizinstudenten und junge Ärzte bei der Frage warum sie bei Finanzvertrieben so beliebt sind wird beschrieben, warum Ärzte völlig überraschender Weise zu 70 bis 80% genau die selben Kriterien anlegen sollten bei der Finanz- und Versicherungsberatung wie andere Menschen auch.

Daher wird hier nun auf die noch fehlenden 20 bis 30% eingegangen, in denen eine Beratung – wie für alle anderen Berufsgruppen üblich – nicht ausreichend ist. Wie man sich leicht denken kann, können diese 20 – 30% sehr wichtig und entscheidend sein – ganz wie in einer Prüfung der Unterschied ‚bestanden‘ zu ’nicht bestanden‘ sich zur Variante 0 oder 100% auswachsen kann.

Die Berufshaftpflichtversicherung Arzt

Arzthaftpflichtversicherung

  • Einen Artikel zum Thema finden Sie hier Berufshaftpflichtversicherung für Ärzte und Medizinstudenten
  • So benötigen im Gegensatz zu Ärzten die meisten Menschen, egal ob angestellt oder nicht, keinerlei Berufshaftpflicht. Die Arzthaftung sieht es aber vor, dass sie sich gegen entsprechende Ansprüche versichern. Das sagt schon ihre Berufsordnung in §21 (nachzulesen in der Berufsordnung für Ärzte auf bundesaerztekammer.de).
  • Arzthaftpflichtversicherung wichtig ist und wo man die bekommt, wissen überraschend wenige Marktteilnehmer. Genau hier stoßen Finanzvertriebe in die sich bietende Lücke und bieten schon Medizinstudenten eine adäquate Antwort, womit sie schon früh eine Problemlösungskompetenz anzeigen. Dass diese Vertriebe in dem Punkt gut gearbeitet haben, allerdings auch nicht gleich den Stein der Weisen entdeckt haben, können Sie bei einem freien Versicherungsmakler mit Spezialisierung Arzt/Ärztin relativ schnell feststellen.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung Arzt

  • Themenseite Berufsunfähigkeitsversicherung Arzt
  • Es wird sehr häufig suggeriert, dass man bei der Beratung zur Berufsunfähigkeitsversicherung (hier gehts zur BU-Themenseite) unbedingt Spezialisten zur Hilfe nehmen sollte. Das ist auch richtig – nur fragt sich, was genau damit gemeint ist.Berufsunfähigkeitsversicherung für Ärzte
  • Es wird sogar behauptet, dass eine Absicherung ohne (gut vergüteten) Kundenbeirat weniger Wert sei (vgl. Kundenbeirat Deutsche Ärzteversicherung – bestehend aus Ärzte, Zahnärzten, Apothekern und Tierärzten), eine Infektionsschutzklausel unabdingbar sei (siehe: „Werbegag – die Infektionsklausel in der Berufunfähigkeitsversicherung) und in den Versicherungsbedingungen unbedingt stehen müsse, dass „die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Arzt“ versichert ist.
  • All dies hält der Autor dieses Artikel für ausgemachten Unsinn und kann dies anhand von Fakten (hinter den Werbebotschaften) auch belegen. Dennoch ist das Marketing dieser Anbieter ganz hervorragend – nicht umsonst sind so viele Ärzte Kunden bei unfreien Vertriebseinheiten.
  • Tatsache ist und bleibt, dass Ärzte in der Berufsunfähigkeitsversicherung sehr gut aufgehoben sind, sobald sie auf jemanden Treffen, der sich mit der „liebevoll“ genannten BU gut auskennt. Ein Studium der Bedingungen oder gar der nachdrückliche und wiederholte Hinweis auf die sogenannte vorvertragliche Anzeigepflicht ist indes kein Hauptbestandteil von Schulungen und Weiterbildung bei Finanzvertrieben.
  • Nehmen Sie sich einen Ansprechpartner, der schon vorab im Netz durch gute Bewertungen sowie Kompetenz überzeugen kann und testen Sie ihn/sie.

Die Altersvorsorge Arzt

  • Während viele Ärzte im Bereich der Berufsunfähigkeit noch verhältnismäßig gut abgesichert sind, schaut es in der Altersvorsorge für Ärzte (hier gehts zur Themenseite Altervorsorge) teilweise erschreckend aus. Zu teuer, zu schlecht, Versorgungslücke total unterschätzt – das ist nur ein kleiner Ausschnitt aus den alltäglichen Versicherungs-Check-Ups mit Ärzten. Das mag daran liegen, dass eine echte Ruhestandsplanung für Ärzte quasi nicht existiert. Häufig wird die Altersvorsorge mit der Berufsunfähigkeitsversicherung gekoppelt, was gerne mit Steuervorteilen begründet wird. Das Modell kann gut funktionieren, führt aber in der Praxis oft zu erheblichen Nachteilen.
  • Hier nur mal ein Faktor, warum das schief gehen kann: Die Kopplung von Berufsunfähigkeitsrente und Altersvorsorge führt zwangsläufig dazu, dass Kunden für beide Bereiche an ein und die selbe Versicherung gebunden sind. Altersvorsorge für ÄrzteFür wie wahrscheinlich halten Sie es, dass die Versicherung mit der besten Absicherung für Berufsunfähigkeit auch die beste Altersvorsorge hat? Logisch wäre das Gegenteil: nur mal angenommen Ärzte werden seltener berufsunfähig und erreichen ein höheres Lebensalter als der Durchschnitt der Bevölkerung. In dem Fall sollte man zu einer BU-Versicherung tendieren, die viele Ärzte versichert hat, weil die wegen weniger BU-Fälle günstiger sein müsste. In der Altersvorsorge müsste ein Arzt aber zwingend bei einer anderen Versicherung seine Vorsorge für die Rente betreiben. Warum? Wenn eine Gemeinschaft ein Vermögen von 1.000.000.000 Euro für die Rente bis zum Lebensende hat und die Menschen noch 20 Jahre leben, so bleibt pro Person mehr Rente als bei einer Gemeinschaft, die im Durchschnitt noch 30 Jahre zu leben hat. Da das Geld bei länger lebenden zwangsläufig auch länger reichen muss, würde schließlich eine geringere monatliche Rente ausgezahlt werden. Die Auswirkungen dieses Paradoxons kann man im Übrigen in den Versorgungsbriefen der ärztlichen Versorgungswerke sehr gut nachlesen.
  • In jedem Fall ist es ganz und gar einleuchtend, dass die Vorsorge für ein auskömmliches Leben im Alter nicht durch einen oder zwei Faktoren geprägt wird. Natürlich gibt es einen Zusammenhang mit dem Arbeitsleben und somit auch einer möglichen Berurufsunfähigkeit, aber es geht sehr viel weiter. Was ist mit den typischen betrieblichen Zusatzversorgungen für Ärzte (VBL klassik und VBL extra)? Gehört ein Eigenheim nicht auch zur Altersvorsorge? Wie entwickeln sich die Ansprüche aus dem ärztlichen Versorgungswerk? Was ist eine Beitragsbemessungsgrenze und wie wirkt sie sich aus? Machen nicht auch günstige Fondssparpläne Sinn? All das und noch einiges mehr ist Bestandteil einer gesamtheitlichen Ruhestandsplanung, die den Ist-Stand mit den Wünschen und Vorstellungen abgleicht und dabei die Veränderungen der Sozialversicherungsgrößen sowie anderer variabler Größen mit berücksichtigt. Einmal angelegt und einfach alle paar Jahre wieder geprüft und mit neuen Daten gefüttert – so geht ein planvoller Umgang in Bezug auf das Alterseinkommen, transparent zusammengefasst auf einer einzigen Seite.

Die (private) Krankenversicherung Arzt – Arzttarife

  • Der inzwischen relativ hohe und weiter steigende Beitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung (schon heute > 800 Euro/Monat, KV-Themenseite) und die Aussicht auf eine weitaus höhere Vergütung sind gute Anlässe für Finanzvertriebe, Ärzte zur privaten Krankenvollversicherung „zu verführen“. Zusammengefasst geht es dabei um die Vermittlung besserer Leistungen und niedrigerer Beiträge, was sich über die Laufzeit – eine Krankenversicherung hat man im Normalfall bis Lebensende (bei einer Lebenserwartung von weit über 80 Jahren also oft noch 60 Jahre) – häufig genug ins Gegenteil verkehrt. Die Entscheidung für eine private Krankenversicherung ist und war nicht immer gut oder schlecht, sie wurde lediglich in der überwiegenden Anzahl der Fälle aus der falschen Motivation heraus betrieben. 2 Merksätze: 1. Wer mehr Leistung wünscht, zahlt auch mehr und 2. Wer anfänglich (zu) wenig zahlt, zahlt später umso mehr.
  • Grundsätzlich kann der Weg in die private Krankenvollversicherung sinnvoll sein  – jedoch gibt auch auf Ärzte spezialisierte Krankenversicherer, die absolut nicht empfehlenswert sind. Spezialisierte Krankenversicherer sind solche, die eigene Ärztetarife anbieten, wobei nur Humanmediziner und deren nahe Angehörige ‚Zutritt‘ haben. Ob das sinnvoll ist und v.a. ob die hinter Ärztetarifen liegende Annahme (Ärzte und deren Angehörige verursachen angeblich geringere Kosten, weil weniger krank, günstiger Zugang zu Medikamenten und ärztlicher Versorgung z.B. bei Kollegen) zutrifft bedarf einer genauen Analyse. Zurückkommend auf die Wahl des richtigen Anbieters, braucht es Kenntnisse zu dem was hinter der oft schönen Fassade von Versicherungen passiert.

Die Rechtsschutzversicherung und andere Versicherungen für Ärzte

Rechtsschutzversicherung für Ärzte

  • Der Markt im Bereich der Rechtsschutzversicherung (Themenseite Rechtsschutz) und der Versicherung für niedergelassene Ärzte (Praxisausfallversicherung, Berufshaftpflicht auch für z.B. in der Praxis angestellte Ärzte, Praxisvielschutz, usw.) ist verhältnismäßig klein und wird kaum oder nur unzureichend auf Internetportalen abgebildet. Auch hier ersparen Sie sich Wege/Zeit und Geld, wenn Sie jemanden an der Hand haben, der sich mit Versicherungen für Ärzte gut auskennt.

Kontakt aufnehmen                          Wunschtermin buchem


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