Die Altersvorsorge – wie und was


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Die gesetzliche Rente

Die Basisrente/Rüruprente

Die Riester-Rente

Die betriebliche Altersvorsorge

Die Privatvorsorge – flexible Altersvorsorge

Die Rente gegen Einmalzahlung


Fakten in der Altersvorsorge

Worum geht’s?

Die Altersvorsorge ist ein sehr eigenes Thema. Tausende Philosophien und Möglichkeiten kreisen um jedes Individuum in Deutschland und anderswo. Dennoch gibt es einige unbestreitbare Tatsachen und es macht gewiss Sinn sich vor jeglicher Spekulation zuerst mit dem zu beschäftigen was wir schon wissen.

Gesetzliche Rente

Wichtig dafür ist die Berücksichtigung bereits bestehender Altersvorsorge. Allen voran geht bei den meisten Menschen nach wie vor die gesetzliche Rente, bei freien Berufen die Rente aus dem jeweiligen Versorgungswerk. Als Angestellte/r erhalten Sie nach der Mindestversicherungszeit von 60 Monaten (5 Jahren) eine jährliche Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung Bund aus Berlin. Informationen finden Sie unter http://www.deutsche-rentenversicherung.de.
Die im Rentenbescheid ausgewiesene Rente ist eine Brutto-Rente, weicht also je nach Steuersatz und Krankenversicherungsbeiträgen, erheblich von dem ab, was wirklich auf dem Konto des zukünftigen Rentners ankommen wird.

Service Ihres Versicherungsmaklers und Finanzanlagenfachmanns

Ein Versicherungsmakler kann auf eine große Produktpalette zurückgreifen. Zum einen können Angebote von sämtlichen Versicherungen eingeholt werden, zum anderen können aber auch Honorartarife/Nettotarife vermittelt werden. Ein Finanzanlagenfachmann hat zudem geprüfte Kenntnisse im Bereich Investment und dort vor allem Zugang zu tausenden Investmentfonds, die nach verschiedenen Kriterien gefiltert werden und mit dem Kundenbedarf zusammengebracht werden.

Rentenniveau der gesetzlichen Rente

Wie hoch ist eigentlich das Rentenniveau wenn Sie z.B. im Jahre 2030 in Rente gehen wollen? Das für diese Zeit avisierte Rentenniveau der gesetzlichen Rente liegt bei 43% vom vorherigen Nettoeinkommen. Dafür müssen Sie jedoch die Bedingungen des sogenannten Eckrentners erfüllen! Das schreibt der Sozialverband VdK dazu.

Tatsächlich ist das Rentenniveau für die Zukunft bereits heute im Gesetzestext verankert. Im SGB VI (Sozialgesetzbuch, Sechstes Buch) in § 154 Abs. 3 finden Sie folgendes:
„(3) Die Bundesregierung hat den gesetzgebenden Körperschaften geeignete Maßnahmen vorzuschlagen, wenn […] der Verhältniswert aus einer jahresdurchschnittlichen verfügbaren Standardrente und dem verfügbaren Durchschnittsentgelt in der mittleren Variante der 15-jährigen Vorausberechnungen des Rentenversicherungsberichts (Sicherungsniveau vor Steuern) bis zum Jahr 2020 46 vom Hundert oder bis zum Jahr 2030 43 vom Hundert unterschreitet; verfügbare Standardrente ist die Regelaltersrente aus der allgemeinen Rentenversicherung mit 45 Entgeltpunkten ohne Berücksichtigung der auf sie entfallenden Steuern, gemindert um den allgemeinen Beitragsanteil sowie den durchschnittlichen Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung und den Beitrag zur Pflegeversicherung; verfügbares Durchschnittsentgelt ist das Durchschnittsentgelt ohne Berücksichtigung der darauf entfallenden Steuern, gemindert um den durchschnittlich zu entrichtenden Arbeitnehmersozialbeitrag einschließlich des durchschnittlichen Aufwands zur zusätzlichen Altersvorsorge.“

Zusammengefasst bedeutet das für das Rentenniveau:
2020 nicht weniger als 46%
2030 nicht weniger al 43%

Dafür müssen Sie jedoch – wie bereits erwähnt – Eckrentner sein.

Der Eckrentner

In obigen Gesetzestext ist die Rede von 45 Entgeltpunkten. Diese 45 Entgeltpunkte erreichen Sie, wenn Sie 45 Jahre lang den durchschnittlichen Verdienst eines Bundesbürgers realisiert haben. Der Verdienst ist hier gleichzusetzen mit dem rentenversicherungspflichtigen Bruttoeinkommen.
Fast schon unnötig zu erwähnen, dass die Mehrzahl der Bundesbürger dies nicht erreicht.

Reicht doch locker und wenn ich erst soo alt bin …

Wenn Sie jetzt schon wissen wie Sie die über 50% kompensieren, dann lesen Sie bitte nicht weiter.
Warum wird hier direkt mit 100% argumentiert obwohl so viele Menschen sagen „wenn ich mal so alt bin brauche ich doch nicht mehr so viel“? Die Frage kann sehr einfach beantwortet werden. Wie viele Menschen kennen Sie, die jetzt oder demnächst in Rente gehen oder schon Rentner sind, die sagen Sie kommen locker mit dem geringerem Einkommen aus?
Ich bin davon überzeugt, dass diejenigen auf dem Holzweg sind, die sagen, man brauche dann ja sehr viel weniger. Schon heute sind 70-Jährige fitter als alle Generationen davor. Niemand hört freiwillig auf das Leben zu genießen oder geht weniger gern auf Reisen oder geht nicht mehr gern aus.
Im übrigen: wie oft haben Sie obigen Ausspruch „alles in Ordnung, ich brauch ja jetzt auch viel weniger“ in den letzten Jahren von einem Rentner gehört?
Sogar die weniger fitten Menschen haben mit steigenden Ausgaben zu rechnen – es sei denn, Sie glauben das die Kosten des gesund bleibens und der Minderung von Schmerzen (u.a. Medikamente) sinken werden.
Wer glaubt daran, wenn die Preise bestimmter Ding stets nur eine Richtung kennen.

Inflation – Kaufkraftverlust

Gehen Sie heute noch mit 10 Mark in der Tasche ins Kino? Ja, das hat mal gereicht und zwar für die Eintrittskarte für Sie, die Freundin sowie für Popcorn und Getränk. Abgesehen von der Währungsunion hat sich hier doch so einiges geändert.

Wie finden Sie die richtige Altersvorsorge?

Welche Altersvorsorge für Sie die richtige ist, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Sind Sie selbständig oder angestellt, wie viel Einkommen steht Ihnen für diese Vorsorge zur Verfügung, wie viele Jahre sind es noch bis zum Rentenentritt u.v.m. Insbesondere sind aber Ihre Wünsche und Vorstellungen wichtig für die Wahl der richtigen Altersvorsorge. Ein gute Beratung ist gekennzeichnet durch Fragen zu eben diesen Punkten. Erst daraus kann Ihnen ein passendes Angebot gemacht werden.
Immer wieder kommt es vor, dass Interessenten bereits Altersvorsorgeprodukte abgeschlossen haben, die nicht zu ihrem Leben passen, weil die Gegebenheiten sowie Wünsche und Vorstellungen keine Berücksichtigung fanden.
Sie können das vermeiden und die Weichen in die für Sie richtige Richtung stellen.

Die Deutsche Rentenversicherung Bund – wirklich brutto = netto?

Die meisten Bürger in Deutschland sind pflichtversichert in der gesetzlichen Rentenversicherung (Deutsche Rentenversicherung Bund). Die Deutsche Rentenversicherung Bund ist die mit Abstand wichtigste Institution für die Altersvorsorge der Deutschen. Selbst Freiberufler können von dort eine Rente erhalten – selbst dann wenn sie nie einen Euro eingezahlt haben. Wie das? Hier geht es um das vernachlässigte Thema Mütterrente.
Die Deutsche Rentenversicherung Bund sitzt – wie könnte es anders sein – in Berlin. Es gibt aber eine Vielzahl von Beratungsstellen. In Freiburg finden Sie die hier:
Deutsche Rentenversicherung (Regionalzentrum)
Heinrich-von-Stephan-Straße 3
79100 Freiburg i. Br.
Lageplan
Tel.: 0761 207 07 0
Hier erhalten Sie beispielsweise wichtige Hinweise zu Ihrer Renteninformation. Viele stellen auch erst dann fest, dass die dort ausgewiesene Rente eine Brutto-Rente ist von der noch Steuern und Abgaben abgezogen werden.
Dass es sich bei der in der Renteninformation ausgewiesene Rente nicht um den Betrag handelt, der Ihnen später zur Verfügung steht, beweist das ARD-Magazin Plus Minus sehr eindrücklich:

Ihre Möglichkeiten zum Aufbau einer privaten Altersvorsorge:

Freiberufler

Freiberufler (Ärzte, Zahnärzte, Apotheker, Steuerberater, Anwälte, Architekten) haben Ihre eigenen Versorgungswerke und sind im Normalfall von der Deutschen Rentenversicherung Bund befreit. In den meisten Fällen ist mit vergleichsweise hohen Altersrenten zu rechnen, die aber alleine oft nicht reichen um den einmal erreichten Lebensstandard zu halten.

Einige Freiberufler sind entgegen landläufiger Meinung sogar „riester-fähig“, denn für die staatliche Förderung müssen Sie nicht zwingend auch unmittelbar förderberechtigt sein. Für die Inanspruchnahme der Vorteile einer Riesterrente ist auch die mittelbare Förderberechtigung ausreichend. Mittelbar förderberechtigt sind Sie z.B. wenn Ihr Ehepartner unmittelbar förderberechtigt ist.

Besonders wichtig für Freiberufler, die bis zum Rentenentritt angestellt tätig sind: im Gegensatz zur Deutschen Rentenversicherung Bund gibt es keinen Zuschuss zur Krankenversicherung. Egal ob privat oder gesetzlich versichert – Sie zahlen den vollen Beitrag im Rentenalter allein.

Die in den jährlichen Auszügen aufgeführten prognostizierten Altersrenten sind immer als Brutto-Rente zu verstehen. Für Rentenentritte ab 2040 wird die volle Rente zur Versteuerung herangezogen. Inzwischen gibt es bei einigen Versorgungseinrichtungen, wie z.B. der Bayerischen Ärzteversorgung (unter BÄV24), die Möglichkeit online und tagesaktuell zu schauen wie hoch die derzeitigen Ansprüche und die prognostizierten Renten sind.
Berufsständische Versorgungseinrichtungen in Baden Württemberg und Bayern:

Ihr Berater in Sachen Altersvorsorge in Freiburg,
Michael Schreiber

Wann wollen Sie in Rente gehen?

Weitere Themen in der Altersvorsorge:

Pflegerentenversicherung

pflegerenteUnsere moderne Zivilisation bringt neben vielen Vorteilen auch eine Reihe von Nachteilen mit sich, die es zu bewältigen gilt. Dass sich durch die erhöhte Lebenserwartung die Wahrscheinlichkeit einer Pflegebedürftigkeit stark erhöht hat, ist einer der Nachteile. Mit einer Pflegerentenversicherung sind Sie nicht in der Gefahr, Ihre privaten Geldreserven für die monatlichen und, in der Regel, sehr hohen Pflegekosten einsetzen zu müssen. Je früher Sie eine Pflegerentenversicherung abschließen, desto billiger sind die monatlichen Beiträge.

→ Pflegerentenversicherung vergleichen

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